Neuerungen bei der lebenslangen Risikolebensversicherung

15.08.2012

Die Allianz bietet die lebenslange Risikolebensversicherung zu Zwecken der steuerlich optimierten Vermögensübertragung, aber auch zur Finanzierung der Erbschaftsteuer und der Bestattungskosten an. Um das wegen seiner lebenslangen Laufzeit relativ teure Produkt attraktiver zu gestalten, hat die Gesellschaft neue Gestaltungsmöglichkeiten geschaffen.

Wahlmöglichkeiten zur Steuerung der Beiträge

Bei einer Elternzeit kann der Kunde bis zu zweimal während der Vertragslaufzeit für jeweils bis zu drei Jahren Beitragsreduzierungen vereinbaren. Es genügt die Kopie der Geburtsurkunde als Nachweis. Der Versicherungsschutz besteht während der beitragsreduzierten Phasen in voller Höhe weiter. Die Beitragslücke muss allerdings später durch erhöhte Beiträge ausgeglichen werden. Ähnliche Regelungen gelten für Phasen der beruflichen Weiterbildung und der Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit.

Aktualisierte Bedingungen

Um auch für den kleineren Geldbeutel etwa zur Sicherstellung der Beerdigungskosten erschwinglich zu sein, wurde die Mindestbeitragssumme auf insgesamt 3.000 Euro festgelegt. Das Mindesteintrittsalter der versicherten Person beträgt 15 Jahre, das Höchsteintrittsalter 80 Jahre. Option: Bei Unfalltod beläuft sich die zu zahlende Versicherungssumme auf mindestens 100 % des von Beginn an garantierten Kapitals. Möglich ist auch eine angehängte Berufsunfähigkeitsvorsorge mit Beitragsbefreiung und Rente.

Fazit

Die lebenslange Risikolebensversicherung kann bei Abschluss in jungen Jahren sinnvoll und bezahlbar sein. Sie ist auch eine der seltenen Produkte, bei denen eine ergänzende Berufsunfähigkeitsversicherung empfehlenswert ist. Denn bei lebenslanger Laufzeit der (Haupt-)Versicherung ist man bei der Wahl der Laufzeit der Berufsunfähigkeitsvorsorge flexibel. Frauen sollten jetzt bedenken, dass der ab Dezember 2012 geltende Unisex-Tarif für sie bei Neuabschluss eine durchschnittlich 40 %ige Beitragserhöhung bedeutet.

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