Test: Gewaltige Prämienunterschiede bei der Risikolebensversicherung

05.12.2013

Wer eine Risikolebensversicherung abschließt, sollte unbedingt vorher ausführlich die Prämien der einzelnen Anbieter vergleichen. Wie eine Studie des Portals cecu.de zeigt, gibt es hier gewaltige Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherern bei gleicher Leistung. Wie dramatisch sich diese Prämienunterschiede auswirken, zeigt die zugehörige Modellrechnung.

Neuneinhalbfache Prämienunterschiede

Die Studie, die alle relevanten Anbieter in Deutschland in den Blick genommen hat, zeigt auf, dass sich die Prämien zwischen den einzelnen Policen trotz der eigentlich gleichen Leistung um bis zu 450 Prozent unterscheiden können. Die Spannbreite reicht von zwölf bis zu 55 Euro pro Monat, die Kunden für ihre Risikolebensversicherung bezahlen müssen.

Modellrechnung zeigt die Ausmaße

Errechnet wurden diese Prämien beispielhaft für einen 30-jährigen Deutschen, der nicht raucht und sich eine Versicherungssumme von 250.000 Euro für die Police wünscht, um die eigene Familie für den Notfall wirklich umfassend absichern zu können. Als Referenzwert: Das durchschnittliche Netto-Einkommen eines Deutschen liegt bei etwa 1350 Euro. Bei den teuren Anbietern müsste der 30-Jährige allein vier Prozent seines Netto-Einkommens für die Risikolebensversicherung ausgeben. Die günstigen Anbieter begnügen sich mit 0,89 Prozent. Bedenkt man, dass die Menschen in Deutschland gerade einmal zehn Prozent des Einkommens, das ihnen zur Verfügung steht, für Nahrungsmittel ausgeben, werden die Unterschiede noch deutlicher und legen den Vergleich der Prämien mit Nachdruck ans Herz.

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