Wie ermittle ich die richtige Riskolebensversicherungssumme?

22.01.2013

Die Risikolebensversicherung ist trotz im Dezember 2012 eingeführter Unisex-Tarife weiterhin eine der günstigsten Absicherungen für Hinterbliebene. Leider verfügen viele Versicherungsnehmer manchmal über keine bedarfsgerechte Absicherung, das heißt, die Versicherungssumme wurde falsch festgelegt. Aber wie ermittle ich eigentlich die richtige Versicherungssumme für meine Absicherung?

Welche Versicherungssumme ist bei der Risikolebensversicherung ideal?

Vorweg: Die Versicherungssumme ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Für alle Versicherungsnehmer, die eine Familie mit kleinen Kindern zu versorgen haben, sollte eine Versicherungssumme auf das fünffache des jährlichen Bruttoeinkommens angelegt sein. Muss lediglich der Partner mit der Versicherung abgesichert werden, reicht auch das dreifache jährliche Bruttoeinkommen als Versicherungssumme aus. Bedenken sollte man allerdings laufende Verbindlichkeiten. Wer also beispielsweise einen Hausbau mit Familie oder Partner finanziert hat, muss in der Versicherungssumme diese Verbindlichkeiten mit berücksichtigen. Gleiches gilt auch für andere überdurchschnittlich hohe Verbindlichkeiten, die es zu erfüllen gilt.

Und wie setzt sich der Beitrag für die Versicherung zusammen?

Die Versicherungssumme ist wesentlicher Faktor für die Berechnung des Beitrages. Aber auch das Eintrittsalter der versicherten Person hat Einfluss. Weitere einflussnehmende Faktoren sind Laufzeit der Versicherung, Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers sowie die Hobbys. Geht man einem sehr gefährlichen Hobby nach, kann dieses sogar bis zum Ausschluss von Leistungen führen, wenn der Todesfall bei Ausübung des Hobbys eintritt. Nichtraucher zahlen auch günstigere Beiträge als Raucher. Nicht unerheblich für die Beitragshöhe sind Provisionen für die Mitarbeiter der Versicherung sowie Gebühren, die für den Abschluss anfallen. Wer sich hier für die Risikolebensversicherung bei einem großen und bekannten Unternehmen mit großem Außendienstlerpool entscheidet, zahlt höhere Beiträge als bei einem Direktversicherer, der auf den Außendienst komplett verzichtet.

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